Wie Du deine Einschlafprobleme überwindest!

einschlafprobleme

Der Psychotherapeut Viktor E. Frankl griff in einem sehr spannendem Vortrag über Einschlafprobleme und generelle Schlaflosigkeit, die wichtigsten Fakten und Ursachen auf und konnte so den Betroffenen mehr Klarheit über Ursachen und Heilung geben.

Stress und Hektik erschweren unser Einschlafen extrem. Gerade nach stressigen oder sehr aktiven Tagen ist es schwer abzuschalten und herunterzukommen.

Ich fasse nun seine Hauptaussagen zusammen und werde dir somit einen guten Überblick über die Thematik und Lösungen geben.

Zuerst einmal sollte gesagt sein, dass so gut wie alle Menschen die von Schlaflosigkeit klagen, trotzdem noch mehr schlafen, als sie eigentlich denken!

Bedeutet, bei der Schlaflosigkeit findet oft eine Selbsttäuschung statt, indem man sich sagt, man hätte wirklich kein Auge zu bekommen – in Wahrheit hat man jedoch einige Stunden geschlafen.

Probleme beim Einschlafen, entstehen in den meisten Fällen aus Sorgen bzw. Kummer oder der Erwartung sofort einschlafen zu können.

Ziel ist jedoch, sich zu entspannen und voll und sich ganz der Ruhephase zu widmen.

Dies ist für Personen, die viel Stress und Sorgen haben oft recht schwierig. Bei wirklichen schweren Vorfällen oder ähnlichem ist es in Ordnung zu Medikamenten zu greifen, bevor man Nächte lang wach da liegt und sich tagsüber noch viel schlechter fühlt.

Zu wissen ist jedoch, dass eine langfristige Einnahme solcher Mittel nie ohne Folgen bleibt, alleine schon wegen den physischen Veränderungen, welche solche Medikamente erzielen.

Falls du am Tag ziemlich müde bist und nachts dann trotzdem nicht schlafen kannst, liegt es meistens an der Erwartung an das Schlafengehen. Innerlich sagt dein Gehirn dann: Ich war den ganzen Tag müde, heute Abend werde ich ganz sicher sofort einschlafen. Womit wir dann wieder bei der Erwartung an das sofortige Einschlafen wären, was im Endeffekt Druck und keine Entspannung hervorruft.

Wichtig zu wissen ist ebenfalls, nur die Schlafmenge (Schlafdauer in Relation zu Schlaftiefe) ist entscheidend. Das erklärt auch, warum manche mit 5 Stunden Schlaf auskommen und andere 9 brauchen. Der Organismus jedoch, holt sich den Schlaf den er brauch, um gut zu funktionieren – besser früher als später!

Was kannst du nun tun, um dir das Einschlafen zu erleichtern?

Es gibt einige Tipps und viele Medikamente die dieses Problem lösen. Die gesündesten und meist bewehrten sind jedoch:

  • Regelmäßige/gleiche Schlafzeiten (auch am Wochenende)
  • Ein Wohlgefühl im Schlafzimmer haben (Einrichtung, Sauberkeit, Duft etc.)
  • Schöne Gedanken und Vorstellungen vor dem Schlafen (Urlaub, Hobby, Freunde etc.)
  • Meditation vor dem Schlafengehen (5-10 Minuten ruhig atmen)
  • Eine Lektüre oder ein Buch lesen (langsam schläfrig werden)

Ein direkt anwendbarer Tipp um besser einzuschlafen:

Versuche abends im Bett nicht an deine Einschlafprobleme, Sorgen oder Krankheiten zu denken. Lasse den Tag Revue passieren und denke an die guten Dinge, die geschehen sind. Dies sollte zu deiner Gewohnheit werden, denn wenn du versucht, nicht an deine Einschlafprobleme zu denken – passiert es im Endeffekt trotzdem. Also versuche immer nur an die positiven Dinge zu denken, bevor du einschläfst. So wirst du entspannter und kannst sorgenfrei in die Ruhephase gehen - denn die Dinge, an die wir vor dem Einschlafen am meisten denken, bestimmen die Qualität unseres Schlafes.

Was solltest Du tun, wenn du zwar einschlafen kannst, jedoch Nachts aufwachst? Dies solltest Du auf keinen Fall tun: Licht anmachen, auf die Uhr schauen, zum Buch greifen, oder Anfangen an die morgigen Aufgaben zu denken.

Was stattdessen zutun ist:

Nach der letzten Erinnerung des Traumes indem Du Dich gerade befandst suchen und wieder anknüpfen. So, dass es erst gar nicht zu der Alltags Konfrontation oder ähnlichen Ablenkungen kommt. Falls du von jemandem oder etwas geweckt wirst, ärgere dich niemals! Das wird deinen ganzen produktiven Schlaf zerstören und dir negative Laune für den kommenden Tag geben, also konzentriere dich ganz auf dich selbst und bleibe entspannt.

Abschließen möchte ich das Thema mit einem Aussagekräftigem Zitat: „Der Schlaf gleicht einer Taube, die sich auf eine Hand setzt, sobald man sie ruhig hält, aber sofort davon flattert, sobald man nach ihr greift“.

Nun hast du einiges Wissen, was du für dich anwenden kannst. Jeder kann seine Einschlafprobleme überwinden und in den meisten Fällen, reichen dafür einfache Übungen wie oben beschrieben. Wir sollten es uns nicht komplizierter machen als es ist und unser Wohlbefinden nicht von unseren Einschlafproblemen abhängig machen 🙂

Hattest du schon einmal mit Schlafproblemen zutun​? Lass es mich in den Kommentaren wissen.

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Hey, mein Name ist Lukas Schukowski und ich bin der Gründer von Motion Health. Auf dieser Webseite helfe ich dir dabei, fit zu werden und zeige dir die schönen Seiten eines gesunden Lebens.

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